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Von der Überforderung zur Vorzeigepraxis. Wie Dr. med. Oliver Pottkämper seine Hausarztpraxis zu 100 % digitalisiert hat
Praxis am Königsforst Overview
Eine Hausarztpraxis in Köln-Brück, seit Jahrzehnten in Familienbesitz. Als Oliver Pottkämper die Praxis seiner Eltern übernahm, lief sie. Aber sie schöpfte bei weitem nicht aus, was möglich war. Ein Jahr nach dem Start mit docport haben sich einzelne Leistungsbereiche mehr als versechsfacht, neue Erlösquellen die vorher gar nicht existierten sind heute fester Bestandteil des Quartals, und das Bundesgesundheitsministerium besuchte die Praxis persönlich.
Die Herausforderungen durch MFA Mangel und administrative Überlastung
Kurz nach der Übernahme merkte Oliver: Der Schritt in die Selbstständigkeit brachte nicht nur Verantwortung, sondern auch erhebliche wirtschaftliche und organisatorische Herausforderungen. Trotz guter Patientenzahlen fehlten moderne Strukturen, effiziente Prozesse und eine zukunftsfähige wirtschaftliche Basis. Die Technik war nicht das Hauptproblem, vielmehr litt die Praxis unter jahrzehntelang gewachsenen, aber ineffizienten Abläufen.
Spezifische Aspekte
→ Fehlende wirtschaftliche Nachhaltigkeit
→ Keine klaren, optimierten Abrechnungs- und Praxisprozesse
→ Überalterte Ausstattung (Technik, Geräte und Mobiliar stammten teilweise aus über 45 Jahren Praxisbetrieb)
→ Hohe persönliche Belastung: Oliver arbeitete praktisch allein, fühlte sich zunehmend unwohl und fürchtete die kommenden Abrechnungen der KV
Die Lösung durch ganzheitliche Praxisdigitalisierung statt digitaler Pflaster
Das Angebot von docport bot genau die externe Expertise und die operative Unterstützung, die Oliver dringend benötigte. Nach der Begegnung in der Fortbildungsmasterclass sowie einer Besichtigung mit Angebot entschieden er und seine Mutter sich für die Transformation. Ziel: Innerhalb kürzester Zeit eine moderne, wirtschaftlich stabile und digital führende Hausarztpraxis aufzubauen.
Um die analogen Engpässe in Köln-Brück nachhaltig aufzulösen, setzte docport auf ein perfekt aufeinander abgestimmtes Konzept aus digitaler Effizienz und physischer Struktur. Das Herzstück des neuen Patientenflusses bildet das digitale Self-Check-in-Terminal für die Arztpraxis, welches den gesamten Anmeldeprozess automatisiert. Ergänzt wird diese Transformation in den Sprechzimmern durch die analogen docport Praxisboards: Diese extrem hochwertigen Strukturboards bringen visuelle Ordnung, perfekte Ergonomie und eine Professionalität in die Behandlungsräume, indem sie Medizintechnik und Diagnostikgeräte übersichtlich, kabelbaufrei und jederzeit griffbereit an der Wand organisieren und Verbrauchsmaterialien zugänglich machen.
Der Transformations Ansatz für Abrechnung Diagnostik und Patientenservice
→ Initiale Beratung und Maßnahmenplan: docport identifizierte Optimierungspotenziale (HZV, DMPs, Vorsorgen) und erstellte einen Umsetzungsplan.
→ Technische und räumliche Modernisierung: Radikales Ausmisten sowie die Neuinstallation von Servern, Arbeitsplätzen, Druckern, Scannern und der TI. Um das typische Chaos im Untersuchungszimmer zu beenden, wurde das analoge Diagnostikboard 2.0 BE als vorkonfiguriertes Komplett-Set installiert, welches medizinisches Zubehör und Instrumente perfekt organisiert an der Wand bereithält.
→ Effiziente Umsetzung: Umbau in nur zwei Wochen, eine Woche davon konnte Oliver auf einer Fortbildung verbringen, während docport den Großteil der Arbeiten organisierte.
→ Digitalisierung auf Vorreiter-Niveau: Moderne PVS-Integration und aktive Nutzung aller elektronischen Gesundheitsfunktionen.
→ Begleitende Praxisentwicklung: Unterstützung bei der Personalgewinnung.
Die Ergebnisse mit mehr Leistung spürbarer Entlastung und mehr Erlös
Wirtschaftliche Effekte mit mehr Leistung und optimiertem Scheinwert
Die Zahlen sprechen für sich. EBM-Gesundheitsuntersuchungen stiegen von 120 auf 732 Fälle pro Quartal. GOÄ-Beratungsleistungen wuchsen von 7 auf über 60 pro Quartal. Privatpatienten-Rechnungen verdreifachten sich von 67 auf über 170 pro Quartal. Dank strukturierter Leistungsdokumentation werden zahlreiche gesetzlich abrechenbare Leistungen jetzt vollständig erfasst, vom Chronikerprogramm bis zu Vorsorgeuntersuchungen.
Nachhaltiger Praxiserfolg durch DMP Behandlungsprogramme
In der Hausarztzentrierten Versorgung gab es vor der Zusammenarbeit mit docport keinerlei Einschreibungen. Heute sind 779 Patientinnen und Patienten eingeschrieben. Disease-Management-Programme wurden von null auf einen kontinuierlichen monatlichen Anstieg gebracht. Das Quartalsergebnis liegt mit rund 1.900 Scheinen überdurchschnittlich für den Kölner Raum. Der durch docport optimierte Anteil macht in Spitzenquartalen mehr als die Hälfte des gesamten Leistungsvolumens aus.
Die wichtigsten Meilensteine der Praxis Transformation
→ Tag 2 der Masterclass: Oliver entschließt sich nach intensiven Gesprächen für docport.
→ 3 Monate nach Projektstart: 75 % der vorgeschlagenen Maßnahmen dauerhaft umgesetzt.
→ Innerhalb 1 Jahres: Oliver Pottkämper führt eine voll digitalisierte Vorreiterpraxis.
Das Bundesgesundheitsministerium hat die Praxis persönlich besucht und als eine der bundesweit digitalsten Praxen ausgewählt. Sie wurde als Pilotpraxis für die Einführung der elektronischen Patientenakte hervorgehoben.
"Voll digitalisierte Praxen wie hier wollen wir künftig überall sehen. So bringt die ePA enorme Vorteile für die Patienten." Karl Lauterbach, Bundesgesundheitsminister
Die Vorteile der papierlosen Arztpraxis auf einen Blick
→ Wirtschaftliche Stabilität: deutliche Verbesserung der Quartalsergebnisse
→ Digitale Spitzenposition: Vorzeigepraxis für die Nutzung elektronischer Gesundheitsfunktionen
→ Controlling der Praxis: Medizinische und betriebwirtschaftliche Analysemöglichkeit der Praxisorganisation
→ Berufliche Entlastung und Freude: spürbare Reduzierung von Stress und neu gewonnene Motivation
Fazit zur Zusammenarbeit als zukunftssicheres Modell für Hausärzte
Die Entwicklung der Praxis von Oliver Pottkämper zeigt, was möglich ist, wenn wirtschaftliche und organisatorische Potenziale konsequent gehoben werden. Innerhalb kürzester Zeit konnten messbare Erfolge erzielt werden: höhere Erlöse, ein breiteres Leistungsspektrum, modernste digitale Ausstattung und die erfolgreiche Einführung neuer Vertragsprogramme. Heute gilt die Praxis als digital führend und wurde vom Bundesgesundheitsministerium als Modellpraxis für die Zukunft bezeichnet.
"Ein großer Meilenstein war die erstmalige Etablierung von DMP-Untersuchungen. Auch wirtschaftlich hat sich die Arbeit klar ausgezahlt. Gleichzeitig unterstützen wir gezielt bei der Entlastung der Ärztin oder des Arztes, indem wir Bereiche identifizieren, die besonders viel Zeit und Energie binden, und diese Schritt für Schritt optimieren." Nina von Krosigk, Mitgründerin von docport
"Vom ersten Tag an entwickelte sich ein partnerschaftliches und freundschaftliches Miteinander. Die Digitalisierung ist dann erfolgreich, wenn sie Ärztinnen und Ärzte und ihr Team nicht von ihrer Arbeit entfremdet, sondern ihnen die Freiheit zurückgibt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: ihre Patientinnen und Patienten." Sami Gaber, Mitgründer von docport
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